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26 | 27 Superfric ®

26 | 27 Superfric ® Superfric ® erobert den Markt Die drei Hauptvorteile von superfric ® : • geringere Feuchtigkeitssensibilität (gegenüber PA) • höhere Dimensionsstabilität (gegenüber reinem PE) • konstantes Biegemodul superfric ® bietet darüber hinaus: • ausgezeichnete Verschleißfestigkeit • sehr gute Temperaturbeständigkeit • geringe Hitzebildung bei Gleit- und Reibanwendungen • hohe Chemikalienbeständigkeit • Resistenz gegen Hydrolyse und gegen metallische Salze • ausgezeichnete Gleitwerte • geringes Abrasionspotential • lärmdämmende Eigenschaften Vergleich Biegemodul superfric ® / pa: PA Superfric ® Biegemodul (Mpa) Zeit in Tagen (im Wasser gelagert)

Konstruieren mit technischen Kunststoffen Allgemeine Hinweise Die Allgemeintoleranzen für Längen- und Winkelmaße sowie für Form und Lage nach DIN ISO 2768-1 können nur beibehalten werden, wenn die Teile ohne Unterbrechung in Normalklima, d.h. bei 23° C und 50% relativer Luftfeuchtigkeit, gelagert werden. Bei erhöhter Einsatztemperatur müssen zusätzlich die Wärmedehnung und (bei Polyamid in hoher Feuchtigkeitsumgebung) die Maßveränderung durch Feuchtigkeitsaufnahme berücksichtigt werden. Geometrische Form Durch die geometrischen Verhältnisse eines Werkstücks kann es zu Maß- und Formveränderungen nach der Bearbeitung kommen. In solchen Fällen müssen entweder die geometrischen Formen geändert oder die empfohlenen Toleranzen bei Werkstücken mit extremen geometrischen Form- und Wandstärkenverhältnissen wie z.B. stark einseitiger Spanabnahme, extrem dünnen Wandstärken oder starken Wandstärkenunterschieden, entsprechend angepasst werden. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Messtechnik Enge Toleranzen sind bei Kunststoffwerkstücken, insbesondere bei dünnwandigen Teilen, nur schwer messbar. Der über das Messwerkzeug auf das Werkstück ausgeübte Druck kann zu Verformungen des Kunststoffteils führen, oder durch den niedrigen Reibwert von Kunststoffen kann das Anzugsmoment von Messschrauben verfälscht werden. Dies führt zwangsläufig zu falschen Messwerten. Maß- und Volumenänderung bei Temperatureinfluss Allgemein gilt: die Längenänderung durch Temperatureinfluss beträgt ca. 0,1% pro 10K Temperaturänderung. Zusätzlich ist bei Polyamiden eine Volumenänderung durch Feuchtigkeitsaufnahme von ca. 0,15 – 0,20 % je 1 % aufgenommenen Wassers zu berücksichtigen. Unter Beachtung der werkstoffspezifischen Längenausdehnungskoeffizienten können die zu erwartenden Längenausdehnungen und Volumenänderungen bei Temperaturschwankungen näherungsweise rechnerisch ermittelt werden. Berechnung längenausdehnung Δ l = l * α* (υ 2 - υ 1 ) [mm] [zu erwartende längenausdehnung in mm] mit l = Ausgangslänge in mm α = werkstoffspezifischer längenausdehnungskoeffizient υ 1 = Einbautemperatur in °C (Normtemperatur = 20° C) υ 2 = Betriebstemperatur in °C