Aufrufe
vor 3 Wochen

Broschüre zum Offsetdruck

  • Text
  • Farbe
  • Wasser
  • Druckformen
  • Prospekte
  • Beidseitig
  • Druckbild
  • Druckplatte
  • Stellen
  • Heidelberg
  • Offsetdruck

Was bedeutet

Was bedeutet „Offsetdruck“? Der Offsetdruck ist ein indirektes Flachdruckverfahren. „Offset“ von englisch set off bedeutet „absetzen“ im Sinne von „übertragen“. Dieses Druckverfahren ist technisch am weitesten ausgereift und die am weit verbreiteste Drucktechnik für Werbedruck, Verpackungen, Zeitungen, Bücher, Prospekte, Magazine u.Ä. Die Geschichte des Flachdruckes: Erfinder des Flachdrucks war Alois Senefelder im Jahr 1796. Er war ein begeisterter Theaterstückschreiber. Da kein Verlag von ihm begeistert war, suchte er einen Weg seine Unterlagen selber zu drucken. • Offsetdruck basiert auf Flachdruck und geht zurück auf die Lithografie (Steindruck) • Funktionsweise Flachdruck von Alois Senefelder: Druckformen aus Solnhofener Kalkschiefer, deckte die druckenden Stellen mit Fettkreide ab und ätzte die zeichnungsfreien Stellen mit einer leicht sauren Gummiarabikum-Lösung in die glatte Steinoberfläche (weil die frisch angeätzten bildfreien Stellen mit Wasser benetzt wurden, haftete die fetthaltige Farbe nicht an ihnen - nur die gefetteten Bildstellen wurden eingefärbt) • Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Zinkplatte eingeführt, in der Folge konnte der Stein durch einen rotierenden Zylinder mit aufgespannter Metallplatte ersetzt werden • Erfinder des tatsächlichen Offsetdrucks 1904: Ira W. Rubel und Casper Hermann Funktionsweise des Offsetdrucks: • Prinzip: Fett + Wasser stoßen sich gegenseitig ab • Bedruckbare und nicht bedruckbare Bereiche liegen annähernd auf einer Ebene • Beim Druckvorgang wird erst die Druckplatte mit Wasser befeuchtet, dabei werden die wasserfreundlichen Teile benetzt und stoßen Farbe ab, die fettfreundlichen Teile nehmen Farbe an • Als Druckformen dienen meist beschichtete Aluminiumplatten, aber auch Druckformen auf Kunststoffbasis, diese besonders in kleinformatigen Druckmaschinen

• indirektes Druckverfahren: das Übertragen der Druckfarbe von der Druckform (Druckplatte) auf einen Zylinder, der mit einem Drucktuch (Gummituch) bespannt ist und von dort auf die Oberfläche des Bedruckstoffes (Papier) • die bekannteste Verfahrensstandardisierung ist der sogenannte „Prozess- Standard Offsetdruck“ (das in der Branche wohl bekannteste Qualitätssiegel) Das Druckwerk: • besteht grundsätzlich aus drei Zylindern • auf den Plattenzylinder wird die Druckplatte aufgespannt • auf den Gummizylinder das Gummituch, das die Druckfarbe überträgt • der Gegendruckzylinder presst das Papier an das Gummituch Farbwerk Druckfarbe Farbwalzen Farbkasten Druckform-Zylinder Feuchtwerk Feuchtwalzen Gummituch-Zylinder Gegendruck-Zylinder